Risikobewertung niederfrequenter elektromagnetischer Felder

Teil 1:  1.1 Hintergründe zur Risikobewertung niederfrequenter elektromagnetischer Felder
(speziell für 50 Hz (Frequenz bei Hochspannungsleitungen)
>>> Eine Risikobewertung ist wesentlicher Bestimmungsfaktor für die Realisierung von Vorsorgemaßnahmen
>>> Das Ergebnis der Risikobewertung ist abhängig von der gewählten Bewertungsmethodik und unterliegt
          einem breitem subjektiven Ermessensspielraum
>>> Die Risikobewertung bietet breiten Raum zur Manipulation
 
Zu Teil 1:  Teil 1 befasst sich mit der Methodik, Einflussgrößen und speziell Ermessensspielräumen der Bewertung. Kritisch betrachtet werden die relativen Gewichtungen der einzelnen Kriterien, die die Gesamtbewertung der Evidenz (im Sinne von „Beweislage“) bestimmen (wie z.B. die Ergebnisse aus epidemiologischen Studien und In vitro- und In vivo-Versuchen, die Kenntnis einer Dosis-Wirkungs-Beziehung). Wichtig sind dabei die Konsequenzen, die sich aus der Komplexität des Gesamtproblems ergeben.                        (Hinweise zur verwendeten Literatur: siehe unten.)
 
Situation:
Das Höchstspannungsnetz in Deutschland soll zügig ausgebaut werden. Ob die verwendete Technik, vor allem aber die gewählte Trassenführung gesundheitliche Folgen für betroffene Anwohner – und zwar über mehrere Generationen - haben kann, wird in einer Risikobewertung behandelt.
Die Ergebnisse einer Risikobewertung sind somit wesentlicher Bestimmungsfaktor dafür, für wie notwendig Vorsorgemaßnahmen erachtet werden.
Vorsorgemaßnahmen wären hier z.B. Mindestabstände von Freileitungen, Vorsorgewerte niedriger als die Grenzwerte nach der geltenden Bundesimmissionsschutzverordnung  oder technische Maßnahmen.
 
Teil 1 : Inhaltsverzeichnis
 
:: 1.1 Risikobewertung Hintergründe Methodik
:: 1.2 Ermessensspielräume
:: 1.3 Epidem. Studien Bedeutung/ generell vs SSK
:: 1.4 In vitro u. In vivo
:: 1.5 Komplexität - Konsequenzen
:: 1.6 Dosis-Wirkungs-Beziehung
:: 1.7 Risikobewertung: Kritik
:: 1.8 Falsches K.o.-Kriterium für Vorsorge
:: Zitate-Quellennachweis
 
Zur verwendeten Literatur: 
Es würde hier den Rahmen sprengen, die verwendete zugehörige Literatur zur Risikobewertung für elektromagne-tische Felder hier anzuführen. Zusätzlich zur wissenschaftlichen Literatur werden konträre Standpunkte der Risikobewertung abgedeckt. Als Beispiele seien genannt: [Hill1965],  [SSK 1999], [SSK2001], [Renn2001], [EPA2005],  [Kund2006], [IARC2006], [BioIn2007], [SSK2008], [BfR2009], [Swae2009], [ECOL2009], [KomIn2009], [BfS2010], [SSK 2011], [IEMFA2012], [BioIn2012].    (siehe Register „Zitate – Quellennachweis“)